Team „Wir stellen uns vor“

Das Pflegeteam des Hospiz Alzenau besteht aus dreizehn examinierten Pflegefachkräften (Kranken-, Kinderkranken- und Altenpflege), wobei ein Großteil der Mitarbeiter über die Weiterbildung „Palliative Care“ verfügt. Ebenfalls sind alle Pflegenden im Konzept der Basalen Stimulation in der Pflege (siehe Punkt Pflegekonzept „Basale Stimulation“) geschult, um ein qualitativ hochwertiges Handeln gewährleisten zu können.

Wir arbeiten nach den Prinzipien der Palliative Care, der Pflege schwerstkranker und sterbender Menschen. Der Begriff „Palliare“ kommt aus dem Lateinischen und bedeutet so viel wie „Mantel“ oder „Umhüllung“. Sinngemäß übertragen beschäftigt sich die Palliative Care demnach mit der liebevoll umhüllenden Pflege dieser besonderen Klientel.

Die Pflegenden des Hospiz Alzenau haben es sich aufgrund ihrer wertschätzenden und empathischen Grundhaltung alles Lebenden gegenüber zur Aufgabe gemacht, die letzte Lebensphase im Hospiz durch verschiedene Strategien und Komponenten so lebenswert wie möglich zu machen.

Pflegesystem – Bezugspflege

Durch feste Ansprechpartner für unsere Gäste ist es uns möglich, Kontinuität und Vertrauen in der pflegerischen Beziehung zu fördern.

Pflegekonzept – Basale Stimulation® in der Pflege

Seit Eröffnung – des Hospiz – im Mai 2010, gehört die Thematik: Basale Stimulation® in der Pflege in unser Pflegekonzept. 
Das Konzept der Basalen Stimulation, entwickelt von dem Sonderpädagogen Andreas Fröhlich, in den 70ger Jahren, diente zunächst der Persönlichkeitsförderung schwerst mehrfachbehinderter Kinder. Gemeinsam mit der Pflegewissenschaftlerin Christel Bienstein wurde es im Hinblick auf die Pflege wahrnehmungsbeeinträchtigter Menschen weiterentwickelt und ist inzwischen in sämtlichen Bereichen der Pflege etabliert.

Ausgehend von einem Menschenbild, dem die Würde, die Autonomie und der Respekt vor dem Menschen zugrunde liegt, formulierten Prof. Fröhlich und Prof. Bienstein – Zentrale Ziele der pflegerischen Praxis. Das Konzept sieht vor, die Betroffenen in der Kontaktaufnahme zur Umwelt und in der Mobilisation ihrer Selbstheilungskräfte zu unterstützen. Darüber geht es um die Vermeidung von Ängsten und Abspaltungstendenzen.

Basale Stimulation® ist Anregung durch ein verändertes Informationsangebot an den wahrnehmungsgestörten Menschen. Als Pflegekraft warten wir nicht mehr auf Reaktionen des beeinträchtigten Menschen, sondern fördern seine Reaktionsfähigkeit. Riechen, schmecken, hören, fühlen und sehen sind Fähigkeiten, über die jeder Mensch, auch ein schwerkranker Mensch, verfügt. 
Durch die Basale Stimualtion® soll dem Schwerkranken sein Körper erfahrbar gemacht werden. Reize und Erfahrungen setzen an die Erfahrungsbasis des Menschen an. 
Die basal stimulierende, also somatische (körperliche) Anregung zielt auf Erfahrungen, die sämtliche Sinne des menschlichen Körpers ansprechen. So wird beispielsweise mit Berührungen, visuellen, vibratorischen oder audiorhytmischen Erfahrungen eine Atmosphäre der Sicherheit, der Kommunikation und des Vertrauens geschaffen. Eine Atmosphäre, für die in der traditionellen Pflege kaum Raum bleibt und die doch so wichtig für den Patienten und seinen Gesundungs- oder auch Sterbeprozess ist.

 


Anschrift.

Hospiz Alzenau
Schumannweg 1

63755 Alzenau

Tel.: 06023 320376-0
Fax: 06023 320376-21

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